Marokko Rundreise 8 Tage — Königsstädte, Sahara & Chefchaouen
Marrakesch, Aït-Ben-Haddou, die Sahara, Fès und die blaue Stadt Chefchaouen — das essenzielle Marokko für die erste Reise in einer Woche.
Marokkos elegante, entspannte Hauptstadt — eine UNESCO-Stadt aus Gärten, Wällen und atlantischer Ruhe.
Rabat, die politische Hauptstadt Marokkos, ist die entspannteste und geordnetste der Königsstädte — ein UNESCO-Welterbe aus breiten Boulevards, königlichen Gärten, atlantischen Wällen und einer erfrischenden Abwesenheit von aufdringlichem Tourismus. Es verbindet ein aufgeräumtes modernes Verwaltungsviertel mit einer schönen, begehbaren Medina und einigen der schönsten historischen Monumente des Landes.
Von Reisenden, die zwischen Fès und Marrakesch hetzen, oft übersehen, belohnt Rabat einen halben Tag oder eine Übernachtung und fügt sich natürlich in Nord- und große Rundreisen zwischen Casablanca, Tanger und Fès ein.
Eine ruhige blau-weiße Kasbah über der Flussmündung, mit einem andalusischen Garten, Café-Terrassen und Blick über den Atlantik — Rabats charmantester Winkel.
Das unvollendete Minarett aus dem 12. Jahrhundert steht neben einem Wald aus Säulen und dem prächtigen königlichen Mausoleum, Rabats prägendes Wahrzeichen.
Eine romantische ummauerte Nekropole, über einer römischen Stadt errichtet, heute von Gärten überwuchert und Heimat nistender Störche.
Kompakt, freundlich und leicht zu erkunden, mit Teppichen und Kunsthandwerk, die ohne den Druck der größeren Städte verkauft werden.
Das großzügige Mechouar-Viertel und die Grünflächen der Stadt spiegeln Rabats Rolle als würdiger Regierungssitz wider.
Das 2014 eröffnete Haus war Marokkos erstes großes Museum für moderne und zeitgenössische Kunst und zeigt neben marokkanischen Positionen regelmäßig internationale Wechselausstellungen — ein Kontrapunkt zu den historischen Stätten der Stadt.
Gegenüber von Rabat liegt Salé, im 17. Jahrhundert Heimat der berüchtigten Piratenrepublik der „Salé-Rovers". Heute ist es deutlich traditioneller als die Hauptstadt, mit einer sehenswerten Medersa aus dem 14. Jahrhundert — und per Straßenbahn in wenigen Minuten erreichbar.
Zwischen Rabat und Salé wurde das Flussufer in den letzten Jahren umfassend neu gestaltet: Marina, Uferwege und Cafés mit Blick auf die Kasbah. Ein guter Ort für den späten Nachmittag, wenn die Kasbahmauern im Abendlicht leuchten.
Rabat ist ganzjährig angenehm. Als Atlantikstadt bleibt sie im Sommer kühler als das Landesinnere und im Winter milder als die Berge. Am schönsten ist es von April bis Juni und September bis November.
Rabat liegt am zentralen Küstenkorridor und ist eine der am einfachsten erreichbaren Städte Marokkos. Der Hochgeschwindigkeitszug Al Boraq hält am Bahnhof Rabat Agdal; der Flughafen Rabat-Salé (RBA) bedient einige europäische Ziele, die meisten Fernreisenden landen jedoch in Casablanca.
Rabat ist Hauptstadt, aber keine hektische Metropole — und genau das macht sie angenehm. Die Medina ist klein und ohne Verkaufsdruck, die Straßen sind breit, es gibt eine moderne Straßenbahn und viele Grünflächen. Wer von Marrakesch oder Fès kommt und dort ständig angesprochen wurde, empfindet Rabat oft als Erholung. 2012 nahm die UNESCO die Stadt als „Rabat, moderne Hauptstadt und historische Stadt" ins Welterbe auf — ausdrücklich für das Nebeneinander von islamischer Geschichte und Architektur der Protektoratszeit.
Die Chellah vor den Stadtmauern ist der ungewöhnlichste Ort Rabats: erst die römische Siedlung Sala Colonia, später eine merinidische Nekropole des 14. Jahrhunderts, heute eine überwucherte Anlage aus Ruinen, Feigenbäumen und Bougainvillea. Auf den Minaretten nisten Störche, deren Klappern man schon von Weitem hört. Kommen Sie am späten Nachmittag, wenn das Licht tief steht und die Anlage fast leer ist.
Ja — als ruhige, elegante Hauptstadt bietet es die Kasbah des Oudayas, den Hassan-Turm und die Chellah mit weit weniger Trubel als Fès oder Marrakesch, ideal für einen entspannten halben Tag oder eine Übernachtung.
Ja — Rabat ist eine der vier Königsstädte, neben Marrakesch, Fès und Meknès, und die heutige Hauptstadt Marokkos.
Leicht — es liegt zwischen Casablanca und dem Norden, und wir nehmen es auf Wunsch in große Rundreisen und Nordrouten auf.
Ja, besonders auf einer Nordroute. Die Kasbah des Oudayas, der Hassan-Turm und die Chellah lassen sich gut an einem Tag verbinden, und die Stadt ist deutlich entspannter als Marrakesch oder Fès.
Ein voller Tag reicht für die wichtigsten Stätten. Mit dem Museum für moderne Kunst, einem Abstecher nach Salé und einem Abend an der Marina lassen sich zwei Tage gut füllen.
Eine Ruinenstätte vor den Stadtmauern: zuerst die römische Stadt Sala Colonia, später eine merinidische Nekropole aus dem 14. Jahrhundert. Heute ist sie stark überwuchert und für ihre nistenden Störche bekannt.
Nein — der Palast ist Amtssitz und für Besucher geschlossen. Sie können jedoch über das Gelände zum äußeren Tor fahren und die Anlage von außen sehen.
Rabat ist für Besucher deutlich lohnender: mehr Geschichte, eine angenehmere Altstadt und ruhigere Straßen. Casablanca hat dafür die Hassan-II.-Moschee und den wichtigsten Flughafen. Viele Routen verbinden beide, da sie nur eine Stunde auseinanderliegen.
Marrakesch, Aït-Ben-Haddou, die Sahara, Fès und die blaue Stadt Chefchaouen — das essenzielle Marokko für die erste Reise in einer Woche.
Königsstädte, Atlantikküste, Sahara, Oasen und Berge — das ganze Königreich in zwei ungehetzten Wochen.